Wie geht es in dem aufwühlenden Horror-Mystery-Spektakel »The Promised Neverland« weiter? Wir haben uns den sechzehnten Band sowie auch den siebzehnten Band der Geschichte rund um Emma, Ray und Norman durchgelesen und verraten euch in dieser Rezension, wie unser Eindruck ausfällt.
Inhalt
Auf der Suche nach den Sieben Mauern stolpern Emma und Ray in eine rätselhafte, immer größer werdende Welt. Was erwartet sie hinter diesem Labyrinth ohne Ausgang?! Norman marschiert in die Hauptstadt der Monster ein, um die Königin und ihre fünf Regenten auszulöschen. Auch Emma ist auf dem Weg dorthin. Sie will Norman von seinem Plan abbringen, doch die Zeit ist knapp …
Aufmachung
»The Promised Neverland« erscheint als Softcover im Großtaschenbuchformat 12,50 x 18,00 cm. Der 16. Band weist 208 Seiten auf, während der 17. Band mit 192 Seiten daherkommt. Geboten werden die Kapitel 134 bis 143 sowie 144 bis 152. Die japanischen SFX hat der Verlag wie gewohnt komplett retuschiert und getypesettet. Carlsen versieht die gesamte Reihe mit einer Leseempfehlung ab 15 Jahren. Der Manga wurde aus dem Japanischen von Luise Steggewentz (»Die Walkinder«, »Anonymous Noise«) übersetzt.
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Fazit
Der 16. Band von »The Promised Neverland« beinhaltet einige essenzielle Entwicklungen als auch Informationen für den weiteren Verlauf der Geschichte. Die Sieben Mauern werden aufgesucht, die Räume spielen verrückt und ausgerechnet in diesen Zeiten dreht auch noch Ray durch. Norman indes begibt sich mit seinem Gefolge in Richtung Hauptstadt und ein Wettkampf mit der Zeit startet. Weitere Figuren werden näher vorgestellt und der Höhepunkt gelangt in greifbare Nähe.
Der Schauplatz bei den Sieben Mauern ist spannend inszeniert. Die Eindrücke, mit denen sich Emma und Ray dort auseinandersetzen, sorgen für eine anregende Lesezeit. Das Treffen mit dem Wesen, dass über allen Monstern steht, stellt einen Höhepunkt in diesem Band dar. Der Wunsch von Emma, der in diesem Rahmen ausgesprochen wird, lässt die Spannung konstant bestehen. Einblicke in die Vergangenheit, die über tausend Jahre zurückliegen, gewähren dem Leser eine neue Einsicht in die Welt.

Wie kam es zu dem Versprechen zwischen der Menschheit und den Monstern? Was war der Auslöser dafür? Ein Teufelskreis wird aufgedeckt und lässt das Ganze mit einem anderen Auge betrachten. Dieser ist hierbei der ausschlaggebende Punkt, der zur derzeitigen Situation führte. Gelungen werden diese Informationen eingespielt.
Nicht nur Emma, Ray und Norman spielen im sechzehnten Band von »The Promised Neverland« eine Rolle. Don und Gilda erhalten einen Auftrag, den sie unter wachsamen Augen zu erfüllen haben. Die Stimmung in den Kapiteln ist stets vorsichtig und anregend zu verfolgen. Positiv zu erwähnen ist, dass Nebenfiguren, die in der aktuellen Handlung eine entscheidende Rolle spielen, näher beleuchtet werden und dadurch ein bisschen Tiefe erhalten.
Nach dem anregenden sechzehnten Band geht es im siebzehnten Band umso fesselnder weiter voran. Der Kampf mit den Monstern aus der oberen Schicht steht auf dem Plan und der Wettlauf mit der Zeit sorgt beim Lesen für den richtigen Nervenkitzel. Normans Pläne sind brutal und lösen oftmals die Frage auf, ob dies wohl der richtige Weg ist. Spannungsgeladen verschlingt man durch die Ereignisse die einzelnen Seiten.

Die Ausrottung aller Monster ist ein gewagter und drastischer Plan. Der Schauplatz rückt zentral auf die Hauptstadt und zwei Fraktionen der Menschen werden gekonnt aufgezeigt. Aber auch die Monster werden erneut näher beleuchtet. Das Bild des Lesers rund um die Welt und deren Bewohner erweitert sich stetig. Neue Hintergründe zu den Monstern zeigen die Verdorbenheit auf.
Der siebzehnte Band ist erbarmungslos, brutal und blutig. Durch Normans hinterhältigem Plan ist das ganze Geschehen nervenzerreißend zu verfolgen. Der Höhepunkt ist der Wettlauf gegen die Zeit sowie der Kampf. Das Blutbad am Ende zeigt die derzeitige Brutalität auf. Die Entscheidungen, die zu diesem Ergebnis führten, sorgten mehrmals für überraschende Entwicklungen. An Spannung verliert »The Promised Neverland« nicht, ganz im Gegenteil, mit jedem neuen Kapitel gelingt es den Schöpfern, die Dramatik immer höher anzusetzen.
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