Als Hauptcharakter in »World’s End Harem« hat es Reito schon nicht so leicht: Er soll als einer der letzten Männer einen ganzen Super-Harem beglücken und ganz nebenbei noch die Welt retten. Die umstrittene Ecchi-Reihe schaffte es jedenfalls zu polarisieren und so sind die aktuellen Erfolgszahlen kaum verwunderlich.
Reihe nicht auf Deutsch erhältlich
In den letzten Jahren entfachten Autor LINK und Künstlerin Kotarō Shōno mit ihrem zwölfteiligen Werk »World’s End Harem« (jap.: »Shūmatsu no Harem«) immer wieder kontroverse Debatten, die wohl zu steigenden Verkaufszahlen führten. Im September 2021 lagen die Zahlen noch bei rund 7 Millionen und neuesten Informationen zufolge sind nun schon über 8,5 Millionen Exemplare im Umlauf.
Der erste Part von »World’s End Harem« lief von Mai 2016 bis Juni 2020 in Shūeishas »Shōnen Jump +«-App und besteht aus zwölf Bänden. Seit Mai 2021 erscheint dort auch mit »World’s End Harem – After World« die Fortsetzung der Geschichte. Das Sequel zählt derzeit drei Bände, im September folgt der vierte Band. Eine englische Leseprobe gibt es hier.
Seit April 2018 erschafft LINK zu den Zeichnungen von SAVAN mit »World’s End Harem: Fantasia« zusätzlich eine erfolgreiche Spin-off-Reihe, die ebenfalls in der »Shōnen Jump +«-App veröffentlicht wird. Von den bislang zehn erschienenen Bänden befinden sich inzwischen mehr als 1,5 Millionen im Umlauf. Einen Blick in das erotische Fantasy-Drama rund um den Thronfolger Arc und seinem Harem erhaltet ihr hier.
Trotz des Erfolgs muss man sich hierzulande mit der englischen Ausgabe begnügen, die von Seven Seas Imprint Ghost Ship seit 2018 publiziert wird. Nach Abschluss des ersten Parts im letzten Jahr startete dort im Dezember der zweite Part »After World« mit Band 13, während von »World’s End Harem: Fantasia« am 9. August bereits der siebte Band in den Handel kam.
Wer die in Japan als frauenfeindlich kritisierte und stark zensierte Anime-Adaption nicht verpassen möchte, sollte mal bei Crunchyroll vorbeischauen. Dort kann man die gleichnamige Serie aus den Studios Gokumi und AXsiZ mit deutschem Untertitel streamen. Der Anime besteht aus elf Episoden und adaptiert die Geschichte bis Kapitel 54 im achten Band.
- Ecchi-Reihe »Val x Love« endet im nächsten Jahr
- »More Than a Doll«: Special Edition zu Band 10
- »Citrus +«: Bild zu den Extras von Band 04
Cover von »World’s End Harem«:

Handlung von »World’s End Harem«:
Der junge Reito leidet an einer hartnäckigen Krankheit und begibt sich zur Heilung in einen Kälteschlaf. Als er fünf Jahre später wieder aufwacht, hat sich die Welt stark verändert. Das MK-Virus streckte 99,9 % der Männer nieder, wodurch sich ein Super-Harem mit 5 Milliarden Frauen auf 5 Männer entwickelte.
Nur diese fünf Männer sind gegen das MK-Virus resistent und sollen sich mit der unzähligen Masse an Frauen paaren, um das Überleben der Menschheit zu sichern. Gleichzeitig wird Reito in eine globale Verschwörung verstrickt – kann er der Versuchung widerstehen und die Welt retten?
Via WSJ_manga
Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten. Mehr dazu.

Eigentlich ist die korrekte Genre-Bezeichung hier Smut oder dt. Erotik, weil das eben für Titel mit Sex steht, während Ecchi nur für sexuell anzügliche Szenen und Sexhumor steht (die Unterteilungen-Trennungen machen da schon mehr Sinn, weil man gleich besser weiß woran man ist)…wird leider lange bei den männlichen Zielgruppentiteln immer noch von vielen (auch englischen Datenbankseiten) Fans u.a. falsch gemacht. 🙂
– Demnach sind manche Titel eigentlich nur so umstritten weil man sie vorher mehr falsch für anders gehalten hat bzw sich nicht richtig informiert und dann über manche Inhalte überrascht ist…konnte man gerade bei Titeln wo dann so mehr los ist, wirklich schon öfter sehen.
Wobei von manchen zuviel unpassend in Titel mit für ›jüngere Hauptzielgruppen‹ schon etwas ist das man mit zurecht kritischer sehen sollte (was man bei diesen dann halt schon mit sagen kann) und worauf Japan wirklich mal mehr achten sollte, auch wenn per Online-App sicher schon etwas mehr Kontrolle da sein kann.
Die Jumptitel sind ja auch immer mit für jüngere …daher ist halt dann Shonen in dem Punkt dann schon weniger gut,, da man solche dann besser gleich als Seinen vermarkten bzw in entsprechenden Magazinen laufen lassen sollte.
Und da ja richtiger Sex allgemein im tv nicht so einfach gezeigt werden darf, ist natürlich auch klar warum Titel die immer mehr bieten und dann einen Anime kriegen man so auch mit den Jahren stärker zensierte..neben dem das man natürlich auch wollte das dann zu pay tv und Disk-Kaufversionen späger gegriffen werden sollte und der Anreiz lange so gut funktioniert.
Gleichzeitig schauen im free tv natürlich auch mehr einfach so in die Titel, die sich so mit den Werken zuvor nicht wirklich beschäftigt…mal von abgesehen das Ecchi halt auch vom Begriff her mit am bekanntesten ist.
*
Hier mal noch ergänzend die Genreerklärngen:
Ecchi – Bezeichnet entweder Sexhumor oder allgemein sexuell anzügliche Szenen, ohne dass es zwischen den Figuren zum Sex kommt.
Erotik – Bezieht sich in diesem Fall ausschließlich auf Titel, die weder Ecchi noch Hentai sind. Es kommt zwischen den Hauptfiguren öfter zum Sex.
Smut (dt. Schmutz) –
Befasst sich mit Inhalten, die als alltäglich oder anstößig gelten, insbesondere in Bezug auf sexuelle Inhalte.
Ihrem?! Das ist ne Frau?!
Bei dem Werk handelt es sich um eine Gemeinschaftsarbeit zwischen Autor LINK (männlich) und Zeichnerin Kotarō Shōno (weiblich).