Ein Funke, der nicht erlöschen will – und die vertraut-düstere Handschrift des Mangaka Suehiro Maruo: Am 12. November startete der Künstler seine neue Serie »Satsujin 28-gō« (engl.: »Murder No. 28«) im »Comic Beam«-Magazin des japanischen Verlags Enterbrain. Wir haben für euch die wichtigsten Informationen zusammengefasst.
Zwischen Erinnerung, Schuld und Familiendrama
Der neue Manga von Maruo erzählt von einem jungen Mann, der als Sohn eines Freakshow-Künstlers aufgewachsen ist. In einer klinisch wirkenden Einrichtung setzt er sich erstmals mit seiner eigenen Vergangenheit auseinander. Dabei geraten Erinnerungen, Schuldgefühle und ein belastendes Familienerbe in den Fokus.
Suehiro Maruo bleibt auch mit seinem neuen Werk seinem surreal-düsteren Stil treu. Hierzulande ist er vor allem durch die 2022 neu aufgelegten Titel »Midori – Das Kamelienmädchen« und »Der lachende Vampir« bekannt. Zuletzt erschienen bei Reprodukt zudem »Die seltsame Geschichte der Panorama-Insel« und »Underground«.
Den Manga bestellen:
»Die seltsame Geschichte der Panorama-Insel« (Amazon | Thalia)
»Midori – Das Kamelienmädchen« (Amazon | Thalia)
»Der lachende Vampir« (Amazon | Thalia)
Cover von »Die seltsame Geschichte der Panorama-Insel«:

Darum geht es in »Die seltsame Geschichte der Panorama-Insel«:
Auf einer abgelegenen, geheimnisvollen Insel errichtet ein Mann ein Reich des hemmungslosen Genusses. Umgeben von Wasserfällen, Palästen und üppigen Gärten wird sie zur Bühne für ausschweifende Feste, Orgien – und düstere Geheimnisse.
Japan in den 1920er-Jahren. Die seltsame Geschichte von der Panorama-Insel erzählt den abgründigen Weg des gescheiterten Schriftstellers Hitomi, der dem verstorbenen Erben einer einflussreichen Industriellenfamilie zum Verwechseln ähnlich sieht.
Als er vom Tod des reichen jungen Mannes erfährt, fasst Hitomi einen wahnsinnigen Plan: Er täuscht seinen eigenen Tod vor, beseitigt die Leiche des Erben und strandet – halb verhungert – in der Nähe dessen Familie. Die Täuschung gelingt: Hitomi übernimmt nicht nur die Identität, sondern auch das Vermögen, das Unternehmen – und schließlich die Ehefrau des Toten.
Mit der Maske des Verstorbenen und den unbegrenzten Mitteln einer Großindustriellenfamilie verwirklicht er seine perverse Vision eines irdischen Paradieses.
Quelle: ANN
Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten. Mehr dazu.
