Kentarō Miura, der Schöpfer hinter dem Ausnahmetitel »Berserk«, ist gestorben. Dies teilte der Verlag Hakusensha heute über den offizellen Twitter-Account der Manga-Reihe mit.
Autor stirbt mit nur 54 Jahren
Kentarō Miura starb am 6. Mai 2021 um 14:58 Uhr im Alter von nur 54 Jahren an einer Aortendissektion. Seine Familie hielt bereits eine private Beerdigung für die Mangaka-Legende ab.
Der Autor wurde am 11. Juli 1966 geboren und machte 1985 sein Manga-Debüt in der »Weekly Shōnen Jump«. Nach einem erfolgreichen Oneshot-Manga von »Berserk« im Jahre 1988 startete er das Werk im Jahr 1989 als regelmäßige Reihe im »Young Animal«-Magazin – damals noch »Monthly Animal House« – von Hakusensha.
Wie den meisten Fans bekannt ist, hatte der Mangaka schon lange mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Die neuesten Kapitel von »Berserk« sind daher sehr unregelmäßig erschienen. Ob der Manga, der aus 363 Kapiteln und 40 Sammelbänden besteht, nach dem Tod von Miura noch fortgeführt wird, ist bislang nicht bekannt.
Hierzulande publiziert der Verlag Panini Manga die Reihe mit deutscher Übersetzung.
Cover von Band 40:

Handlung:
In der Serie Berserk begegnet der Leser einem rätselhaften Hünen namens Guts. Über der Schulter trägt er ein riesiges Schwert, das normale Menschen nur schwer heben könnten. Und bald zeigt sich, wie gut er dieses Schwert zu benutzen weiß, vor allem auch in Verbindung mit seiner stählernen linken Hand – denn die Reise von Guts ist eine Reise auf der Suche nach Rache. Nach und nach entwickelt sich eine ganze Welt, durch die der Leser Guts begleitet, zahlreiche Charaktere kommen hinzu und entwickeln starke Bande untereinander.
Ein epischer Manga, der von Krieg und Gewalt erzählt, von Treue und Verrat, Geistern und mensch-lichen Dämonen, aber auch durchaus sensibel auf die Charaktere eingeht und deren Beziehungen durchleuchtet. In Japan wurden bisher weit über 10 Millionen Exemplare verkauft, wodurch Berserk zu den ganz großen Serien zählt. Berserk ist eine ausschweifende Fantasy-Saga, die ein fiktives (eu-ropäisches) Mittelalter widerspiegelt.
Quelle: ANN

Respekt an diesen Mann der dieses Kunstwerk geschaffen und es so lange fortgeführt hat. Die Arbeit eines Mangaka ist gewiss nicht einfach und dieser Mann hat so viel Liebe in seine Zeichnungen gesteckt, es war einfach nur überwältigend. Und nicht nur die Zeichnungen, die fantastische Welt mit der Story war ebenfalls legendär. Wer hätte sich nicht gewünscht zu sehen wie es mit dem finalen Kampf von Guts und Griffith zu Ende gehen wird. Was mit Casca passiert, Zodd, Schierke, Skull Knight und alle anderen.
Der Manga sucht definitiv seinesgleichen. So viele andere Geschichten und Spiele (unter anderem Dark Souls) wurden von Berserk inspiriert.
Möge Kentaru Miura in Frieden ruhen und seine Familie es leicht haben.
Hoffentlich wird Eiichiro Oda trotz seiner Überarbeitung jeden Tag mit Zufriedenheit One Piece zu Ende führen können.
Kann mich da nur anschließen, es ist wirklich schade, dass wir es nicht mehr erleben können.