Close Menu
Manga2You
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Manga2You
    • Alle News
    • Manga-Neuheiten
    • Verlagsvorschau
    • Anime-News
    Facebook X (Twitter) Instagram
    Manga2You
    Hayabusa Rezensionen

    Review: »Frau Suzuki (…) ruhiges Leben« – Band 01

    Von Burak Dogan16. Juli 2022
    © 2015 Hirohisa Sato/TOKUMA SHOTEN

    Die dreiteilige Manga-Reihe »Frau Suzuki wollte doch nur ein ruhiges Leben« verspricht eine spannende Thriller-Geschichte mit einer ungleichen Charakter-Konstellation zu bieten. Um dies zu prüfen, haben wir einen Blick auf den ersten Band geworfen. Wie unser Eindruck ausfällt, verraten wir in dieser Review.

    Inhalt

    Der zehnjährige Jinsuke lebt mit seiner Mutter, die als Prostituierte arbeitet, in einer kleinen Wohnung. In dieser nimmt die junge Frau auch immer wieder Freier in Empfang. Von ihrer geheimnisvollen Nachbarin Frau Suzuki nehmen die beiden kaum eine Notiz. Eines Tages kommt es zu einem brutalen Zwischenfall, an dessen Ende Jinsukes Mutter vor seinen Augen kaltblütig erschossen wird. Vom Lärm angelockt rettet Frau Suzuki den traumatisierten Jungen vor dem Angreifer.

    Frau Suzuki, die in Wirklichkeit eine professionelle Auftragskillerin ist, nimmt den Waisenjungen auf, der scheinbar in den Fokus unbekannter Verfolger geraten ist. Die eiskalte, aber einsame Frau Suzuki und der Waisenjunge bilden fortan ein ungewöhnliches Team, auf dessen gemeinsamer Flucht die kindliche Unschuld des Jungen das Herz der knallharten Profikillerin immer weiter erwärmt und ihr den Beweis erbringt, dass man zu zweit weniger allein ist …

    Aufmachung

    »Frau Suzuki wollte doch nur ein ruhiges Leben« erscheint bei Hayabusa im Großformat 14,5 x 21 cm als Softcover. Der erste Band der Reihe weist 208 Seiten auf und beinhaltet die Kapitel 1 bis 6. Die SFX hat der Verlag retuschiert und getypesettet. Das empfohlene Lesealter beträgt 16 Jahre. Der Manga wurde aus dem Japanischen von Martin Bachernegg (»Tokyo Revengers«) übersetzt.

    >> Hier gelangt ihr zur Leseprobe

    Fazit

    Der Auftakt in »Frau Suzuki wollte doch nur ein ruhiges Leben« bereitet einem ein warmes und glückliches Gefühl, indem eine heitere Familie mit Kind aufgezeigt wird. Nachdem Schöpfer Hirohisa Satō einen Zeitsprung von einem Jahr vollzieht, ändert sich die Stimmung innerhalb der Geschichte abrupt. Die behagliche Familienzeit ist vorbei und die Atmosphäre freudlos.

    Im Klappentext des ersten Bandes gibt Hayabusa schon viele Informationen über den Inhalt preis. Bedrückende Panels werden dem Leser geboten. Der zehnjährige Protagonist Jinsuke schaut traurig drein. Stückweise werden von Satō weitere Details enthüllt. Dass sich der Mangaka vor allem den Geburtstag des kleinen Jungen als Schicksalstag auswählt, ist wahrlich grausam und erschütternd.

    Als Leser stellt man sich immer wieder die Frage, was wohl geschehen sein mag, was den Mord an Jinsukes Mutter »erklärt«. Satō gewährt hierbei nur wenige Einblicke, wodurch die Spannung konstant gehalten wird. Ein wenig Auflockerung kommt durch die ungleiche Charakter-Konstellation zwischen Jinsuke und Frau Suzuki zustande. Die beiden wachsen einem schnell ans Herz.

    © 2015 Hirohisa Sato/TOKUMA SHOTEN

    Nachdem Satō eine gewisse Information bezüglich den Verfolgern enthüllt, wird die Erzählung aus meiner Sicht fesselnder. Korruption wird hierbei aufgegriffen und dramatische Momente geboten. Besonders gelungen empfinde ich den stetigen Wechsel zwischen der bedrückenden Atmosphäre und den aufheiternden und glücklichen Momenten, die immer mal wieder durchscheinen.

    Getragen wird die Geschichte von den beiden Figuren Jinsuke und Frau Suzuki. Die beiden bauen im Laufe der Zeit ein enges Verhältnis zueinander auf, wodurch sie sich gegenseitig verändern und den Rücken stärken. Die Kombination aus alltäglichen Situationen mit actionreichen Schusswechseln sorgen für eine anregende Lesezeit. Aufgrund der Kürze der Reihe ist das Erzähltempo aktuell weder zu langsam noch zu schnell.

    Mich persönlich überzeugt der erste Band von »Frau Suzuki wollte doch nur ein ruhiges Leben«. Hayabusa bietet eine kurze spannende Thriller-Geschichte, die durch ihre Figuren für eine gelungene Abwechslung sorgen. Die deutschen Dialoge von Frau Suzuki sind gut getroffen und bereiten einfach Freude beim Lesen. Der Auftakt gelingt Schöpfer Hirohisa Satō.

    Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links einkaufst, erhalten wir eine Provision. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten. Mehr dazu.

    Weiterlesen

    SNS Card zu »On the Moonlit Night«
    Hayabusa 4. Oktober 2026
    »Ein zweiter Frühling für uns« startet mit SNS Card
    Hayabusa 28. September 2026
    SNS Card zu »Good Haunting!« vorgestellt
    Hayabusa 27. September 2026
    Hayabusa lizenziert »Cheat Protagonist«
    Hayabusa 26. September 2026
    Ausstattung von »Ballad of Sword and Wine« vorgestellt
    Hayabusa 26. September 2026
    Review: »Isekai Soapland« – Band 01
    MangaMoon 20. September 2026
    guest
    guest
    0 Kommentare
    Beliebteste
    Neueste Älteste

    Mach mit!

    Werde Teil unseres Teams!

    Guides

    Manga-Neuheiten im September 2026

    Manga-Nachdrucke im September 2026

    Aktuelle News

    »Tokyo Ghoul«: Sui Ishida arbeitete fünf bis sechs Nächte pro Woche durch

    10. Oktober 2026

    »Solo Leveling«-Autor würde Jin-Woos Entwicklung heute anders erzählen

    10. Oktober 2026

    Dokico lizenziert »May I Ask for One Final Thing?«

    9. Oktober 2026

    »The Marshal King« endet überraschend mit nächstem Kapitel

    9. Oktober 2026

    Manlin lizenziert Horror-Erotik-Titel »Eine günstige Wohnung in Tokyo?!«

    8. Oktober 2026
    Anime2You – Täglich aktuelle Anime-News
    Impressum | Datenschutz | Privacy Manager | contentpass
    © 2021 - 2026 Anime2You GmbH

    Suchbegriff eingeben und Enter drücken. Zum Abbrechen Esc drücken.