Auch Heldenfreundschaften können an den wirklich wichtigen Fragen zerbrechen – etwa daran, welche Seifenprinzessin im »Kaguya« nun die beste ist. Im zweiten Band von »Isekai Soapland« sorgt genau dieser Streit für ordentlich Unruhe.
Wir haben uns die Fortsetzung durchgelesen und verraten euch, wie sich die schräge Mischung aus Fantasy und Erotik diesmal schlägt.
Neue Gäste, neue Gefahren, neues Vergnügen!
Im sagenumwobenen Soapland »Kaguya« finden erschöpfte Krieger nicht nur Erholung, sondern eine ganz besondere Form der Fürsorge aus einer anderen Welt. Der einst geheime Rückzugsort wird nun immer bekannter und zieht neben Abenteurern auch Adelige, einflussreiche Persönlichkeiten und auch neue Gefahren an!
Aufmachung
Der deutsche Release von »Isekai Soapland« erfolgt bei MangaMoon als Softcover im Großformat 14 x 21 cm. Der zweite Band weist 168 Seiten auf, die die Kapitel 04 bis 06 der Geschichte sowie zwei Bonuskapitel enthalten. Am Ende gibt es noch ein Nachwort von Shinobu Inokuma.
Neben der regulären Ausgabe gibt es den Folgeband auch als Limited Edition. Die Sonderausgabe weist ein Variant-Cover sowie eine exklusive Lenticular-Card als Extra auf.
Die japanischen SFX wurden beibehalten und die Übersetzungen in unmittelbarer Nähe optisch passend gesetzt. Empfohlen wird die Erzählung für Leser ab achtzehn Jahren. Für die Übersetzung aus dem Japanischen zeichnet sich Milena Reiss verantwortlich.
>> Hier gelangt ihr zur deutschen Leseprobe
Fazit
Der erste Folgeband von »Isekai Soapland« setzt weniger auf einzelne Geschichten und widmet sich eher einer dreiteiligen Erzählung. Im Mittelpunkt stehen der Bogenschütze und der Axtkämpfer der Heldengruppe, deren langjährige Freundschaft ausgerechnet wegen ihrer unterschiedlichen Vorlieben im »Kaguya« ins Wanken gerät. Das ist herrlich albern, funktioniert innerhalb des ohnehin schrägen Konzepts aber gut.
Mehr Aufmerksamkeit bekommt diesmal auch Tamura. Der Manager beweist einiges an Geschäftssinn und nutzt den Streit der beiden direkt für seine eigenen Zwecke. Dadurch erhalten auch zwei weitere Seifenprinzessinnen etwas mehr Raum. Inokuma verbindet damit die gewohnt freizügigen Szenen zumindest mit der Handlung, anstatt sie einfach nur aneinanderzureihen.

An der erotischen Ausrichtung ändert sich entsprechend wenig. Auch Band 02 ist sehr aufreizend und macht keinen Hehl daraus, worin ein großer Teil seines Reizes liegen soll. Mir gefällt, dass der Manga weiterhin versucht, um das Soapland herum eine kleine Geschichte aufzubauen und seine Figuren nicht nur für die nächste erotische Szene hervorzuholen.
Etwas Abwechslung kommen durch die beiden Bonuskapitel zustande. »Der Alltag der Seifenprinzessin« liefert neben dem lockeren Blick eine interessante Information: Viele Angestellte wissen nicht, dass das »Kaguya« mit einer anderen Welt verbunden ist. Solche kleinen Details tun dem bisher eher simplen Worldbuilding durchaus gut.
Wer bereits mit dem Auftakt seinen Spaß hatte, dürfte auch diesmal gut bedient sein. Die Mischung aus Fantasy, Erotik und ziemlich bescheuertem Humor bleibt erhalten. Dass zum Schluss auch der König vom »Kaguya« Wind bekommt und dessen Überprüfung anordnet, sorgt zudem für einen gelungenen Cliffhanger.
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