Auf die eine Tragödie folgt die nächste … Wie es wohl in »Die Legende der Steinkrieger« (jap.: »Ishigami Senki«) von Iroha Kohinata weitergeht? Wir haben den zweiten Band der Manga-Reihe gelesen und schildern nachfolgend unseren Eindruck.
Krieg der Steine
Um seinen Mördern zu entkommen, hat Isaza einer Steinkriegerin die Ehe versprochen. Diese Yachiho verfügt über ungeheure Kräfte und kann nach Belieben Steine manipulieren. Aber um seine Heimat zu zurückzuerobern, braucht Isaza mehr als das.
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Enami, der Heimat von Mio, Isazas Schwägerin, um Beistand zu erbitten. Doch auf dem Weg dorthin erwachen dunkle Mächte – ist Isazas Heimat für immer verloren?
Aufmachung
Der deutsche Release von »Die Legende der Steinkrieger« erfolgt bei Loewe Manga als Softcover im Format 12,8 x 18,2 cm. Der zweite Band weist 184 Seiten auf, die die Kapitel 05 bis 09 der Geschichte enthalten. Am Ende gibt es noch einen kurzen Bonus.
Die japanischen SFX wurden retuschiert und getypesettet. Empfohlen wird die Erzählung für Leser ab vierzehn Jahren. Für die Übersetzung aus dem Japanischen zeichnet sich Übersetzer Costa Caspary (»Jujutsu Kaisen«) aus.
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Fazit
Der zweite Band von »Die Legende der Steinkrieger« knüpft direkt an das dramatische Finale des Auftaktbandes an. Ohne große Umwege setzt Mangaka Iroha Kohinata die Handlung fort und lässt die Ereignisse nahtlos weiterlaufen. Diese unmittelbare Fortsetzung sorgt dafür, dass die Spannung des ersten Bandes erhalten bleibt.
Isaza verfügt nun ebenfalls über Kräfte, die denen der Steinmenschen ähneln. Seine neue Macht gerät jedoch zunächst außer Kontrolle, was Fluch und Segen zugleich darstellt. In diesem Zusammenhang wird auch eine besondere Schwachstelle der Steinmenschen enthüllt.
Nach den gefährlichen Kämpfen begibt sich die Gruppe in Richtung Enami, wo die Brutalität der Gegner und das Leiden des Volkes dargestellt werden. Gleichzeitig lässt Kohinata einen Hoffnungsschimmer aufleuchten, indem sie den schwer verletzten Fürsten wieder zeigt. Der Dramaturgie kommt dies zugute.

Mit der Ankunft in der Provinzhauptstadt Hakukata verschiebt sich der Fokus auf politische Fragen. In einem Kriegsrat beraten die Brüder von Enami über das weitere Vorgehen. Der vergiftete Fürst und die erfolgreichen politischen Schritte des Gegners sorgen hierbei für spürbare Unsicherheit.
In den neuen Kapiteln rückt auch Isazas Charakter stärker in den Mittelpunkt. Seine gutherzige Art und sein Vertrauen in den eigenen Instinkt prägen viele Entscheidungen. Gleichzeitig bleibt sein Ziel klar: eine Hilfstruppe zu organisieren und die eigenen Reihen zu stärken.
Zum Ende des Bandes sorgt eine neue Enthüllung rund um den Tod von Isazas Eltern für zusätzliche Dramaturgie. Neue Fragen zur Vergangenheit und zu den Steinmenschen tauchen auf, wodurch die Spannung der Handlung weiter erhalten bleibt.
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